Drehbuch-Blog
Gepostet am von Victoria Lucia

Wie du Emotion in dein Drehbuch einarbeitest

Emotion in dein Drehbuch einarbeitest

Hast du schon einmal erlebt, dass du an deinem Drehbuch arbeitest und dich fragst: „Wo ist die Emotion?“ „Wird irgendjemand etwas fühlen, wenn er diesen Film sieht?” Das passiert den Besten von uns! Wenn du dich auf die Struktur konzentrierst, darauf, von A nach B zu kommen, und darauf, dass die generellen Mechanismen der Geschichte funktionieren, könnten deinem Drehbuch einige emotionale Beats fehlen.

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Heute werde ich also ein paar Techniken erklären, damit du lernst, wie du deinem Drehbuch Emotion hinzufügen kannst! Du kannst das durch Konflikt, Handlung, Dialog und Gegenüberstellungen und ich zeige dir wie.

Suche nach Konflikt

Wenn ich merke, dass meinem Drehbuch die Emotion fehlt, suche ich als erstes nach Konfliktquellen. Wir alle wissen, dass Konflikte ein Drehbuch antreiben sollten, so dass die Figuren eine Transformation und wechselnde emotionale Zustände erleben. Dir könnte auffallen, dass deine Figuren kaum Emotionen durchleben und das bedeutet, dass du mehr Konflikte in dein Drehbuch einbauen solltest. Verlässt deine Hauptfigur jede Szene im gleichen emotionalen Zustand, in dem sie sie betreten hat? Das kann zeigen, dass beim Thema Konflikte etwas fehlt. Deine Szenen sollten mit wechselnden positiven und negativen Ladungen beginnen und enden, damit der emotionale Zustand deiner Figur nicht konstant bleibt.

Schreibe keinen Roman

Du könntest versucht sein, die Emotion in deinem Drehbuch zu beschreiben. Doch das Schreiben eines Drehbuchs ist nicht dasselbe wie das Schreiben eines Romans. Wenn du die einfache Route wählst, wird dein Drehbuch amateurhaft aussehen und klingen. Drehbuchautoren können nicht einfach die Emotion beschreiben, die eine Figur fühlt. Wir müssen sie zeigen. Ein gutes Drehbuch drückt die Emotionen der Figuren durch Taten aus. Statt zu schreiben „Sara ist traurig”, könnte ein Drehbuchautor sagen: „Sara unterdrückt Tränen.“

Starke Handlungsverben können helfen, den Taten eines Protagonisten emotionale Eigenschaften hinzuzufügen. Dadurch fühlen wir, das Publikum, mit. Wörter wie stapfen, grinsen, sich brüsten, stolzieren und sich niederkauern können emotionale Assoziationen haben.

Ein emotionaler Dialog ist entscheidend

Finde Möglichkeiten in deinem Dialog, die Emotionen deiner Figur deutlich zu machen. Manchmal sagen Menschen das Gegenteil von dem, was sie wirklich meinen. Manchmal werden Menschen wegen etwas Trivialem wütend, sind aber eigentlich wegen etwas anderem sauer. Manchmal reden Menschen über unwichtige Dinge, damit sie nicht über etwas Tiefergehendes sprechen müssen. Denk an die verschiedenen Arten, wie Menschen kommunizieren und Emotionen zeigen, wenn du ausarbeitest, wie deine Figur spricht. Was ist der is the Subtext, ohne es direkt zu sagen? Geh einige Dialoge mit deiner Hauptfigur durch und schau dir an, wie sie ihren emotionalen Zustand ausdrückt. Ist sie passiv-aggressiv oder drückt sie ihre Gefühle deutlicher aus? Du könntest Möglichkeiten finden, die Emotionen deiner Figur klarer zu machen.

Sei zurückhaltend mit Anmerkungen in Klammern

Du kannst eine Klammer vor den Dialog deiner Figur setzen, um klarzumachen, wie sie etwas sagt. Wenn du also möchtest, dass deine Figur etwas „ruhig“ oder „wütend“ sagt, könntest du das auf diese Weise tun. Ich empfehle allerdings, Klammern nur selten einzusetzen, da sie wirken, als wolltest du von der Seite aus Regie führen. Emotionen sollten hauptsächlich durch das Thema und die Taten in den Dialog eingebaut werden.

Stelle den Handlungsort und deine Figuren einander gegenüber

Überlege genau, was in deiner Szene passiert, und suche nach Möglichkeiten, wie du die Emotionen deiner Figur noch klarer machen kannst. Ist deine Figur wütend, aber an einem normalerweise fröhlichen Ort wie einem Freizeitpark oder auf einem Kindergeburtstag? Indem du den emotionalen Zustand deiner Figur einem kontrastierenden Handlungsort gegenüberstellst, kannst du die Interaktion deiner Figur mit der Umgebung interessanter machen. Wenn diese Technik richtig eingesetzt wird, kann das durch den unangenehmen Zustand der Figur die Spannung beim Publikum erhöhen oder es im Lachen bringen.

Oder vielleicht sind zwei Geschwister auf der Beerdigung ihrer Mitter. Einer der beiden ist fleißig dabei, alles zu organisieren und sicherzustellen, dass alle versorgt sind, während die andere Person allein dasitzt und trinkt. Wenn wir die beiden sehr unterschiedlichen Reaktionen zweier Figuren auf dieselbe Situation zeigen, kann uns das mehr Informationen über sie als Menschen geben. Vielleicht empfindet das Publikum für den einen Mitgefühl und ist auf den anderen sauer.

Zuschauer brauchen emotionsgeladene Momente, um sich mit Figuren und deiner Geschichte verbunden zu fühlen. Sie brauchen eine Geschichte voller Emotionen, damit sie ihre Zeit einer Fernsehserie oder einem Film widmen. Du willst schließlich nicht, dass dein Drehbuch schlecht ist, nur weil du die Emotionen nicht deutlich genug gemacht hast. Als jemand, der Schwierigkeiten damit hat, in seinem Drehbuch die emotionalen Beats wirklich zu treffen, stelle ich sicher, dass ich es einmal nur im Hinblick auf die Emotion durcharbeite. Es kann helfen, bei jeder Überarbeitung deinen Fokus einzugrenzen, um zu fragen, ob die emotionale Reise deiner Figur für das Publikum realistisch und deutlich ist.

Hoffentlich konnte dir dieser Blogbeitrag ein paar Ideen liefern, wie du deinem Drehbuch Emotion hinzufügen kannst! Viel Spaß beim Schreiben!

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