Drehbuch-Blog
Gepostet am von Courtney Meznarich

Wie ein obdachloser Produktionsassistent Filmemacher Noel Braham inspirierte, bedeutungsvolle Drehbücher zu schreiben

Filmemacher Noel Braham hatte gerade wieder die abendliche Arbeit an seinem zweiten Kurzfilm The Millennial, beendet, als er mit einer Geschichte konfrontiert wurde, die ihn tief berührte. Die Inspiration war direkt vor ihm.

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„Ich hatte einen Produktionsassistenten, der mir kostenlos geholfen hat… er arbeitete unermüdlich, ohne sich zu beschweren. Es war fantastisch, mit ihm zusammenzuarbeiten.“

Braham bot ihm an, ihn nach Hause zu fahren, aber zuerst lehnte der Produktionsassitent ab.

„Er sagte, ich solle ihn am Bahnhof rauslassen, aber ich sagte, nein, ich fahre dich nach Hause.“

Gezwungen, die Wahrheit zu sagen, erzählte der Produktionsassistent, dass er in einer Zeltstadt in der Nähe wohnte.

„Und ich bin in Tränen ausgebrochen, denn hier bin ich und lebe so nahe an einer ganzen Gemeinschaft... über die ich noch nie nachgedacht oder ihr meine Aufmerksamkeit geschenkt habe“, sagte Braham. „Und er ist wirklich nur eine Straße von meiner alten Apartmentanlage weg.“

Braham sagte, er sei als Geschichtenerzähler gleich in dieses Thema eingetaucht und habe sich das soziale Stigma, das mit Obdachlosigkeit einhergeht, beschäftigt.

„Viele der Klischees, die wir den Mitgliedern der obdachlosen Gemeinde auferlegen, ich auch, wurden von ihm widerlegt. Er war immer gut angezogen. Er wirkte nicht, als hätte er etwas Verrücktes am Laufen. Und es war einfach seine Energie, so selbstlos zu sein und seine Zeit dem Projekt zu widmen und nicht nach Geld zu fragen, sondern einfach erschaffen zu wollen, so gut er konnte.“

Braham fühlte sich verpflichtet, Licht auf dieses Thema zu werfen, und begann, das Drehbuch für den Kurzfilm Watchtower zu schreiben. Dieser wurde im März auf dem internationalen SLO Filmfestival gezeigt und war für zwei Daytime Emmy Awards nominiert. Der Film, bei dem er auch als Regisseur, Produzent und Schauspieler mitgewirkt hat, handelt von einer Militärveteranin und Cosplayerin, die versucht, mit Arbeit auf dem Hollywood Boulevard über die Runden zu kommen. Sie lebt in einer Zeltstadt in der Nähe und verucht, das alltägliche Chaos zu normalisieren.

So findet Noel oft Inspiration für eine Geschichte - direkt vor sich.

„Ich lebe in der Innenstadt von [LA] und wollte etwas finden, das mit meiner Gemeinschaft zu tun hat, das ich denen um mich herum zurückbringen kann. Denn was sind wir als Geschichtenerzähler? Wir versuchen, Menschen dabei zu helfen, etwas zu verstehen… Wir versuchen zu inspirieren. Wir versuchen zu motivieren.“

Aktuell schreibt Graham an seinem ersten abendfüllendem Spielfilm. Er handelt von einem gemischtrassigen Baseball-As, das mit seiner Rassenidentität hadert, als wegen einer historischen Statue auf seinem Collegecampuseine eine politische und soziale Spaltung entsteht.

„Ich konnte viel aus den Erfolgen und Misserfolgen meiner drei Kurzfilme mitnehmen, die ich bis zu diesem Punkt gemacht habe, und wende dies nun bei diesem Projekt an. Es wird etwas, das dem Publikum gefallen wird. Es wird unterhaltsam sein. Es wird cool sein. Und es kommt bald raus!“

Brahams Projekt im zweiten Studienjahr „The Millennial“ ist eine Kurzfilmreihe, die von einem Amateurboxer handelt, der vor seinem ersten Kampf über vergangene Irrungen und Wirrungen nachdenkt. Du kannst hier den Trailer schauen. Im Moment ist er hat er Chancen auf Primetime Emmys in der Kurzformat-Kategorie für Outstanding Short Form Comedy or Drama Series und Outstanding Actor in a Short Form Comedy or Drama Series.

Braham ist nicht auf die Filmschule gegangen. Er sagt, er hat die Kunst gelernt, indem er „einfach ins kalte Wasser gesprungen ist“. Er schaute viele Filme an, las noch mehr Drehbücher und lernte, seinem Instinkt zu trauen.

„Ich denke, [Drehbuchautoren] verkomplizieren den Prozess. Wenn Du eine Geschichte erzählen willst und du eine Leidenschaft dafür hast, musst du Vertrauen darauf haben, wo die Geschichte hingehen soll. Bedenke dann die Struktur, die Figurenentwicklung und was du aussagen willst. Zeig es dann jemandem, der erfahrener als du ist, jemandem, der ein besserer Autor ist.“

Er erteilte weitere Ratschläge zum Thema Drehbuchschreiben , als unser Einzelinterview beim internationalen von SoCreate gesponserten SLO Filmfestival weiterging.

'Über Schreibblockaden? „Einer meiner Lieblingstricks ist… nicht zu schreiben“, lacht er. „Manchmal brauche ich Abstand… Wir kommen in eine Phase, in der die Welt, die wir einst so klar gesehen haben, einfach nur chaotisch ist.“ Braham fügte hinzu, dass er gerne etwas Kreatives außer Schreiben macht, etwa Malen oder etwas für ihn Untypisches, um wieder Inspiration fürs Schreiben zu finden. „Denn dann könnte es zum ‚Aha‘-Moment kommen“, sagte er.

'Brahams letzte weise Worte galten dem Durchhaltevermögen trotz Misserfolgen, ein notwendiger Charakterzug für Drehbuchautoren, die ‚es schaffen‘.

„Mach weiter. Dieser Prozess ist nicht leicht, sonst würde es jeder machen. Und diejenigen, die es machen und das auf hervorragendem Niveau, sind gescheitert und gescheitert und gescheitert. Es ist in Ordnung, als Drehbuchautor auch zu scheitern. Und es ist in Ordnung, wenn du eine Geschichte im Kopf hattest und diese nicht so gut angekommen ist, wie du es wolltest. Der Erfolg wird kommen, wenn du nie aufgibst und alle Hürden, Herausforderungen und Berge meisterst. Und du musst wissen, dass Gutes nie auf einfachem Wege entsteht. Was immer du machst, kämpf weiter, schreib weiter, erzähl weiter deine Geschichte und verändere die Welt einen Tag nach dem anderen.“

Braham hat vor Kurzem das Micheaux Film Festival ins Leben gerufen, bei dem vielfältige Geschichten gefeiert werden und das eine einzigartige Interpretation der traditionellen Erfahrung auf einem Filmfestival bietet. Er bietet regelmäßig virtuelle Panel zu verschiedenen Themen im Bereich Filmemachen an, darunter wie man es schafft, dass der eigene Indie-Film für einen Emmy nominiert wird.

Schau dir das nachstehende YouTube-Video an, um mehr über Noel Brahams Schreibprozess zu erfahren. Und abonniere unseren YouTube-Kanal für weitere Inhalte wie diesen!

„Wenn ich mich an meinen Erstentwurf mache, will ich einfach alles aufs Papier bringen.“

„Bei meiner ersten Fassung mache ich keine Gliederung. Ich schreibe alles auf, das mich inspiriert, die Nuancen darüber, was mit der Figur passiert, den Subtext der Umgebung. Bei der zweiten Fassung mache ich eine Gliederung. Ich plane meine Beats und überlege, wie ich alles am besten erzählen kann, damit es unterhaltsam und inspirierend ist.“

„Wenn ich an der dritten Fassung bin, schicke ich es an andere Leute, um Feedback zu bekommen. Ich wende mich an Menschen, von denen ich weiß, dass sie brutal ehrlich sein werden. Es gibt nichts Schwierigeres, als wenn du dein Stück in einem vollen Kino zeigst und das Drehbuch auseinander nimmst und denkst, ich hätte das machen sollen, ich hätte dies bedenken sollen.“

„Die letzte Neufassung findet bei der Nachproduktion statt. Du hast eine Vorstellung davon, was du willst. Und dann wird es gedreht, was es verändert. Und dann wird es bearbeitet, was es verändert. Und dann hast du das endgültige Produkt.“

Drehbuchautor Noel Braham

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